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5 Sinnesorgane,innere Organe

und das Skelett


Augen:     

Kaninchen haben durch ihre seitlich angebrachten Augen einen guten Rundumblick.

Sie haben ein geringes räumliches Sehvermögen und können auch Farben kaum erkennen.

Rot und Grün kann unterschieden werden.

 

 

Ohren:

    

 

 

Kaninchen haben ein sehr gutes Gehör.

Sie können ihre Ohren unabhängig voneinander in alle Richtungen bewegen (Ausnahme Widderkaninchen).

Sie nehmen auch Töne wahr, die der Mensch nicht mehr wahrnehmen kann.

 

 

Nase:

    

 

 

Kaninchen haben einen ausgesprochen guten Geruchssinn. Sie nehmen ihre Umwelt über sehr differenzierte Gerüche wahr.

 

 

Tasthaare:

    

 

 

 

 

 

Kaninchen besitzen Schnurrhaare (Vibrissen), mit denen sie ihre Umgebung auch im Dunkeln ertasten können.

 

 

Zähne:

    

 

 

Kaninchen haben vorne ständig nachwachsende

Nagezähne, je zwei im Oberkiefer und zwei im Unterkiefer.

Hinter den oberen Nagezähnen, besitzen sie zwei Stiftzähne.

Die Backenzähne sind wurzeloffen und wachsen ebenfalls zeitlebens.

Die Vorderseite der Zähne ist stark mineralisiert,

aber nicht wie bei den Nagern stark pigmentiert;

die Zähne sind also eher weiß bis nur sehr leicht gelb

 

 

 

Besonderheiten

 

Fell

    

 

Zweimal im Jahr wechseln Kaninchen ihr Fell:

von Sommer - zu Winterfell und zurück.

Dann haaren sie sehr stark und können auch teilweise dünnes Fell haben.

In dieser Zeit sollten Kaninchen hin und wieder gebürstet werden.

 

 

Wamme

    

 

 

Die Wamme ist ein Fettansatz unterhalb des Kopfes

bis zum Rumpf des Tieres.

Wammen gibt es in verschiedenen Ausprägungen und an verschiedenen Stellen am Kopf.

 

Die Wamme sollte ursprünglich ein Fettdepot für die Tiere darstellen und ist beim Rammler ausgeprägter.

 

Manche Schmusekaninchenzüchter haben allerdings sogar ihren Weibchen Wammen angezüchtet,

da die Tiere damit niedlicher aussehen (anerkannt ist so etwas in Züchterkreisen nicht).

 

Massives Übergewicht ist an der übergroßen Wamme gut zu erkennen (die Kaninchen liegen mit dem Kopf auf dem schwammigen Doppelkinn).

 

Nehmen die Tiere ab, bleibt ein hängendes Gewebe unter dem Kinn erhalten.

 

 

Analdrüse

    

 

 

 

 

 

 

 

Am After hat das Kaninchen eine Duftdrüse (Analdrüse), das ausgeschiedene Sekret umschließt

die Kotkügelchen, mit denen die Reviergrenzen des Kaninchens markiert werden.

 

 

Kinndrüse

    

 

 

Am Kinn haben Kaninchen ebenfalls eine Duftdrüse, mit der sie ihr Revier durch Kinnreiben markieren

 

 

 


  1. Luftröhre (Trachea)
  2. Lunge (Pulmo)
  3. Herz (Cor)
  4. Leber (Hepar)
  5. Speiseröhre (Ösophagus)
  6. Magen (Ventrikulus)
  7. Dünndarm (= Zwölffingerdarm (Duodenum), Leerdarm (Jejunum) Krummdarm (Ileum))
  8. Blinddarm (Zäkum/Caecum)
  9. Dickdarm (Colon)
  10. After (Anus)
  11. Blase/Harnröhre (Versica urinaria/Urethra

Skelett

  1. Zwei nachwachsende, doppelte Schneidezähne im Oberkiefer, dahinter zwei Stiftzähne.
  2. Zwei nachwachsende Schneidezähne im Unterkiefer
  3. 6 Backenzähne auf jeder Seite im Oberkiefer, 5 Backenzähne auf jeder Seite im Unterkiefer.
  4. Die Wirbelsäule setzt sich aus 7 Halswirbeln, 13 Brustwirbeln, 7 Lendenwirbeln, 4 Kreuzbeinwirbeln und 16 Schwanzwirbeln zusammen.
  5. Vorderpfoten mit 5 langen Zehen.
  6. Hinterpfote mit 4 Zehen.